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Konzert im Pilgerhof, Weslarn, Soester Anzeiger vom 16.10.2017

Zinnober feiert Jubiläum


Zinnober feiert 30. Jubiläum! (Sehen Sie sich dazu auch unsere Fotos an)

Zinnober feiert JubiläumZinnober feiert Jubiläum


Zinnober-Konzert im „Paradies“ am 25.02.2017

Die Bestuhlung im Saal war schon sehr eng gesetzt, trotzdem reichte der Platz für die Gäste nicht aus. Viele quetschten sich noch an die Stehtische hinter der letzten Reihe, einige wichen sogar auf die Fensterbänke als Sitzgelegenheit aus.

Das war auch für die Musikerinnen und Musiker von Zinnober ein ungewohntes Bild, zumal sie bei ihrem ersten Konzert im Café Paradies nicht unbedingt schon mit einem vollen Haus gerechnet hatten.

Zinnober bedankte sich mit einem zweistündigen Programm, das mit irischen und schottischen Folksongs begann und endete, aber auch einige moderne Chart-Adaptionen aufweisen konnte. Das lag vor allem an dem „frischen Wind“, der durch Zinnobers reihen nun weht.

Der Gitarrist Stefan Schwarz, der (auch mal mit einigen launigen Bemerkungen) durch den Abend führte, meinte hiermit die neue Bratschistin Mila Brune sowie Sängerin Feride Thaqi.

Zinnober im Paradies

So wurde das gewohnte irische und schottische Repertoire um Songs von Ed Sheeran, Gregor Meyle oder Duffy erweitert.

Mit den beiden albanischen Stücken, die Feride ausgesucht hatte, brachte Zinnober Schwung ins Publikum, denn die fremde Sprache und der treibende Rhythmus ließ Melodie und Begleitung forscher werden. Bei den Zuhörern kam dieser Ausflug in neue Gefilde gut an, so dass zum Abschluss des Konzerts das neue albanische Lied als weitere Zugabe gewünscht wurde.

Walburga Weber brachte Einwürfe mit ihrer Querflöte und Theo Steins begleitete an den Tasten, er entlockte aber auch der „Wavedrum“ außergewöhnlichen Klänge.

Für diesen Konzert konnte Zinnober einen besonderen musikalischen Gast gewinnen, den aus Sri Lanka stammenden Viggi (Vignesan Shan).

In viele Lieder integrierte er sich mit seiner abwechselnd arabisch oder indisch klingenden Percussions-Kunst. Damit weitete er den bekannten und typischen Zinnober-Sound virtuos aus.

Lesen Sie außerdem den Bericht vom Veranstalter über unseren Auftritt im „Paradies“


Stadtanzeiger-Soest, 18.02.2017 - Zinnober im Paradies: unplugged und verändert

Zinnober im Paradies


Soester Anzeiger, 19.12.2016 - "Zinnober" spielt beim "Adventlichen Familientreffen" in der Hohnekirche (12.12.16)
























Konzert in der Hohnekirche



Soester Anzeiger, 13.12.2016 - "Zinnober" in neuer Besetzung - Gruppe spielt am Samstag (17.12.2016) in der Hohnekirche


































Soester Anzeiger, 25.1.2016 - "Zinnober" spielt - Bekannte Celtic-Folk-Band wieder im Café Grande

SOEST - Wenn "Zinnober" im Café Grande spielen, bedeutet das "volles Haus". So war es auch am Freitag, als die fünfköpfige Celtic-Folk-Gruppe mit ihren Klängen begeisterte. "Anfangs hatten wir nur ds Konzert am Samstag geplant. Aber die Nachfrage war so groß´, dass wir uns entschlossen haben, zuvor ein weiteres Konzert zu spielen", berichtet Sängerin Alexandra Happ. Beide Abende waren ausverkauft.
"Zinnober" präentierten rund drei Stunden eine Mischung aus traditionellem und zeitgenössischem Folk vorwiegend aus Schottland, aber auch aus Irland. Auch moderne Stücke vwie "I see fire" von Ed Sheeran oder "Wake me up" von Avicii gehören zum Repertoire. Das sang Happ sogar in gälischer Sprache. Hinzu kamSelbstgeschriebenes von Alexandra Happ und ihrem Bandkollegen Matthias Dicke (Geige, Gesang).
Für den publikumsbegeisternden Klang von "Zinnober" sorgten zudem Theo Steins am Keyboard, Akkordeon und den Trommeln, Stefan Schwarz an der Gitarre und Walburga Weber an der Flöte.
Seit zehn Jahren - seitdem gibt es das Café Grande - gehört das Jahreskonzert von "Zinnober" fest zum Programm des Hauses. Die Gruppe gibt zudem im Schnitt vier bis fünf weitere Konzerte. Kein Wunder dass die Karten so schnell ausverkauft waren.
"Zinnober" ist in der Region eine feste Größe. Daher bleibt es bei dem Bandnamen, obwohl er nicht so recht zur Celtic-Folk-Musik passt. Er stammt aus dem Gründungsjahr 1987, als sich die Gruppe nach einem Stück des Dichters E.A.Hoffmann benannte. Damals spielte sie deutsche, selbgeschriebene Stücke. Mit dem Wechsel der Besetzung wechselte auch der Musikstil zum Celtic-Folk.



Soester Anzeiger, 22.9.2014 - Keltische Klänge - "Zinnober"-Konzert auf dem Lohhof

Manchmal liegen Irland und Schottland näher als man gemeinhin denkt. Auf die bis auf den letzten Platz besetzte Deele des Freilichtmuseums hatte die Irish-Folkband "Zinnober" zu einem ganz speziellen Konzert eingeladen.

(...) Neben der bekannten "Celtic Music" und modernen Popsongs gehörten auch Lieder in gälischer Sprache, denen sich Sängerin Alexandra Happ seit einigen Jahren ganz besonders widmet, zum dreistündigen Bühnenprogramm. "Mit einem Workshop während eines Schottlandurlaubs vor 15 Jahren fing alles an", sagt sie, seitdem sei die regelmäßige Weiterbildung in Gesang und Liedkultur aus ihren Urlauben nicht mehr wegzudenken. Dabei wird das traditionelle gälische Liedgut in drei verschiedene Stilrichtungen unterteilt: Balladen, Arbeitslieder und "Puirt-a-Beuls", die sogenannte "Mundmusik", die ursprünglich zum Tanzen diente. "Der Text spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle", erklärt Happ, "ganz im Gegensatz zu den Balladen, die immer ein sehr detailliertes Bild des traditionellen Lebens in den Highlands wiedergeben." Das Leben mit dem Meer, die Seefahrt, Krieg und tragische Liebesgeschichten finden sich hier wieder, und nur selten gibt es ein glückliches Ende.

Das jedoch gab es für das Publikum auf dem Loh-Hof, das gespannt lauschte und begeistert applaudierte, aber in jedem Falle. Neben der Sängerin gehören noch Theo Steins (Piano, Akkordeon und Percusion) und Matthias Dicke (Fiddle, Gitarre, Bass und Gesang) zur Bandbesetzung. Seinen erfolgreichen Einstand feierte an diesem Abend der neue Gitarrist Stefan Schwarz, der damit das "Zinnober-Quartett" komplettierte.

(...) Die Band "Zinnober", im Kreis Soest durch ihre mittlerweile 25-jährige Bandgeschichte bekannt, stellte zudem ihre neue, die dritte CD vor. So war es für die Zuhörer möglich, ein Stück der keltischen Impressionen mit nach Hause zu nehmen.

 

Soester Anzeiger, 28.01.2013 - Kein kalter Winterabend - "Zinnober" erwärmte die Herzen

Was tun an solchen kalten Winterabenden? Tee mit Schuss trinken? Mit einem guten Buch unter die Bettdecke? Die Lösung heißt "Zinnober", die Band, die sich so gut auf Musik aus Schottland und Irland versteht. Dort leben die Experten für schlechtes Wetter und für bewährte Mittel dagegen. Und wenn die Soester Band, die am Samstag Abend im Café Grande als Quartett auftrat, so bekannte Weisen wie "The Fields of Athenry" aufspielt, dann wird es den Zuhörern warm ums Herz. So wie schon bei der Fußball-Europameisterschaft, alsdie irischen Fans ihre Mannschaft noch immer trotzig mit diesem Lied unterstützten, als das Turnier schon längst verloren war. Diese Wärme war auch im Café Grande zu spüren und nahm dem Abend die Kälte. Nach heiter-besinnlichen Stunden entließ die Band ein dankbares Publikum.

 

Soester Anzeiger, 31.01.2012 - Das Publikum sang kräftig mit

Folkband "Zinnober" spielte schwungvolles, abwechslungsreiches Programm vor vollem Haus

"I feel so near..." sang "Zinnober" im Café Grande. Das meinten die Zuhörer auch und stimmten beim Refrain kräftig ein. Wenn die Soester Folkband ruft, dann lassen sich die Fans nicht lange bitten. Und so wurde aus dem Konzert vor ausverkauftem Haus ein stimmungsvoller un familiärer "Celtic Evening". In drei Sets präsentierte die Gruppe ihr abwechslungsreiches Programm - immer wieder unterstützt vom Gesang des Publikums. Bei "Cotton Eye Joe" ging dann buchstäblich "die Post ab".

Musikalisch streifte "Zinnober" Schottland, Irland und die Ostküste Kanadas". Ein Schwerpunkz lag jedoch auf dem gälischen Gesang von Sängerin Alexandra Happ. "Zinnober" ist im weiten Umkreis die einzige gruppe, welche Lieder in dieser ungewöhnlichen Sprache im O-Ton präsentieren kann und hat sich mit dieser Kunst einen Namen gemacht.

Bewährt hat sich an diesem Konzertabend Matthias Dicke. Als Band-Neuling unterstützt er "Zinnober" mit Fiddle, Gitarre und Gesang.

 

Soester Anzeiger, 21.02.2011 - Zinnober und der Zauber Irlands

Soester Folkgruppe brachte Celtic Night ins Café Grande

"Wir nehmen Sie mit auf eine musikalische Reise durch Schottland, Irland und an die Ostküste Kanadas", versprach Alexandra Happ, Sängerin der Folkband "Zinnober" bei der Celtic Night im Soester Café Grande.

Die vier Musiker begeisterten vor vollem Hausmit ihrem breit gefächerten Repertoire, bei dem es auch einige Premieren gab. Nur wenige Töne von Querflötistin Walburga Weber, Gitarrist Peter Mussler und Theo W. Steins am Piano und Akkordeon genügten, um das Flair der grünen Insel lebendig werden zu lassen. Der vorwiegend gälische Gesang von Alexandra Happ trug die Hörer gedanklich in die schottischen Highlands. Sie wurden gefangen genommen von den anderen Kulturen und Leidenschaften.

In den Liedern des 16. und 17. Jahrhunderts wurde nahezu jedes Gefühl thematisiert - Liebe und Neid, die Suche nach dem Sinn des Lebens und das Sein im Hier und Jetzt. der "Kitchen-Song" war dagegen echte "Gute-Laune-Party-Musik". Da lag das Votum des Publikums klar auf der Hand: "Einfach schön".

 

Westfalenpost Arnsberg, 16.11.2009

Sepia feiert mit keltischem Flair

... Dicht gedrängt stehend, ging das Publikum bei der irisch-schottischen Session im Kunsthaus "Sepia" gleich bei den ersten Rhythmen der keltischen Inseln mit. Querflöten, Akkordeon, Gitarre und die irische Handtrommel "Bodhràn" entführen mit ihren Klängen in die oft tragischen Geschichten, die von auf See gebliebenen Fischern, der harten Arbeit der Inselbewohner und unerfüllter Liebe erzählen. Voller Gefühl von Sängerin Alexandra Happ interpretiert. Ein besonderer Ohrenschmaus sind die Stücke in schottisch-gälischer Sprache, deren fremdartiger Klang um so mehr verzaubert. Fröhlich und ausgelassen geht es beim Song "Kitchen Party" zu. Bei der "Hausflur-Party" im Eingangsbereich des urigen Sepia-Hauses kommt Stimmung auf. (...) Doch dann locken wieder die nebelverhangenen Berge der Highlands, Hochmoore und vom Atlantik umspülte, einsame Küsten. ...

 

Lübbeker Kreiszeitung, 9.6.2009

…Am Samstag wurde [wegen des Dauerregens] das ursprünglich als Freiluftveranstaltung geplante Konzert der Folkband „Zinnober“ kurzerhand ins Haus des Gastes verlegt. (…) Die Stimmung unter den Zuhörern stieg stetig. Denn die Musik von „Zinnober verbreitete Feierstimmung und Highland-Atmosphäre im Wiehengebirge. (…) So ernst die Mitglieder ihre Musik nehmen – die Band existiert seit mehr als 20 Jahren und Sängerin Alexandra Happ hat auf der Isle of Skye gälischen Gesang studiert – so locker und humorvoll war ihr Auftritt in Bad Holzhausen. Ein Lied über Gummistiefel (…) und hin und wieder ein kerniger Blues (gesungen von Walburga Weber) fehlten ebenso wenig wie die typischen Liebeslieder und Tanzrhythmen. Höhepunkte waren auch die unaussprechlichen „Puirt-a-beuls“, traditioneller A-cappella-Gesang in Gälisch, von Alexandra Happ kraftvoll und gekonnt vorgetragen. Gitarrist Peter Mußler und Leadsängerin Alexandra Happ moderierten im Plauderton und machten dabei auch einige amüsante Ausflüge in die schottische Mentalität. Die Zuhörer ließen sich gern auf diese Ausflüge mitnehmen, sangen nach Aufforderung durch die Band bei den Refrains kräftig mit und erlebten einen rundum gelungenen Abend mit keltischer Musik. (…)

 

Der Patriot, 23.6.08 - Folk im Park war Balsam für die Seele

Bei der Premiere entführen Fiddle und Dudelsäcke in die musikalische Kultur der Iren und Schotten

... Umrahmt werden die zwei Bands "Zinnober" aus Soest und "Connemara" aus Lippstadt von den "West Highlanders Pipes & Drums", einer "Marching Band", wie sie schottischer nicht sein könnte: mit original Dudelsäcken, Trommeln und Männern in Kilts. Umso mehr verwundert es, dass dieses Ensemble, das auch drei Jungen in seinen Reihen zählt und sich derart mit der schottischen Folklore identifiziert, aus dem Geseker Raum stammt. Ähnlich ist es mit "Zinnober", denn Sängerin Alexandra Happ und ihre Kollegen (Theo Steins, Keyboar, Walburga Weber, Querflöte und Peter Mussler, Gitarre) lassen in der Tradition der schottischen Urgesteine "Runrig" Balladen in gälischem Dialekt erklingen, die viel Gefühl, ja sogar Pathos herüberbringen, die die Liebe der Schotten zu ihrem Land ausdrücken. ... Die drei Bands ergänzen sich an diesem Abend wunderbar und so findet der "Folk im Park" mit seinem urtümlichen, intimen Festivalcharakter beim gemeinsamen "Auld Lang Syne" ein einzigartiges Finale. Vielleicht wird's ja was mit der "Folk im Park"-Tradition.


Westfalenpost, 5.9.07 - Auch in Schottland einen Namen gemacht

Band "Zinnober" besteht seit 20 Jahren

20 Jahre "Zinnober" - dieses Jubiläum wurde jetzt mit einem Konzert in der Musikschule gefeiert. Das Repertoire von Zinnober umfasst irische, schottische und kanadische Volkslieder in englischer und gälischer Sprache. Mit dieser Mischung hat sich Zinnober nicht nur in Soest, sondern auch in Schottland einen Namen gemacht. Ihre CD "An Rathad Ard - The High Road" wird auch in Schottland verkauft und im Radio gespielt. Im Oktober tritt die Band im Vorprogramm der schottischen Band "Clanadonia" in Olsberg auf. Am Samstag spielte Zinnober - das sind aktuell Alexandra Happ (Gesang), Walburga Weber (Querflöte), Theo Steins (Piano) und Peter Mussler (Gitarre) - ihr aktuelles Programm. Dazu zählten Runrigs "Every River", für Sängerin Alexandra Happ "eines der schönsten Liebeslieder überhaupt" ebenso wie traditionelle gälische Volksweisen. Happ trug zudem so genannte "Puirt-a-beuls", das sind traditionelle A-Capella-Stücke ohne jede Begleitung, vor. Neben der Folkband selbst standen auch musikalische Gäste, Freunde der Band und ehemalige Mitglieder auf der Bühne. Einige Stücke wurden beispielsweise mit Mundharmonika oder E-Gitarre begleitet. Außerdem trat eine Tanzgruppe des Soester Ballett-Studios unter Leitung von Stefanie Feldmann auf. Zinnober wurde im September 1987 gegründet. Während in den ersten Jahren zunächst eigene Songs gespielt wurden, konzentrierte sich die Band danach auf deutsche Lieder des 16. bis 19. Jahrhunderts. Erst danach wandte sich Zinnober der irischen und schottischen Volksmusik zu.


Soester Anzeiger, 3.9.07

Ein Wunsch bleibt zum 25-Jährigen
Folk-Gruppe Zinnober feierte mit Freunden und Tänzern Geburtstag


Wie feiert man am besten Geburtstag? Man lädt Freunde ein, reicht Getränke und einen Imbiss, zeigt Bilder aus alten Zeiten und sorgt für Musik. Den letzten Teil hatte sich die Gruppe Zinnober, längst durch ihre gälischen und keltischen Lieder bekannt, selbst vorgenommen. Am Samstag feierte Zinnober in der aktuellen Besetzung Alexandra Happ (Gesang, irische Rahmentrommel Bodhran), Walburga Weber (Querflöte, Gesang), Peter Mussler (Gitarre, Gesang) und Theo Steins (Piano, Synthesizer) im Susato-Saal der Musikschule das 20-jährige Bestehen. Am längsten dabei ist der Mann am Piano. Er stieß vor 19 1/2 Jahren zur Gruppe. Neben vielen traditionellen Liedern aus dem Repertoire der vergangenen zwei jahrzehnte und von der bisher einzigen CD spielten Zinnober auch Coverversionen von den großen Folk-Rock Vorbildern: "Runrig", "Anam" und "The Great Big Sea". Sie erzählen vom rauen, doch auch beschaulichen Leben in Irland und Schottland, von trauernden Seefahrerwitwen und dem Treiben in den Hafenkneipen. Faszinierend sind die von Alexandra Happ in gälischer Sprache gesungenen Lieder, die die Einzigartigkeit der schottischen Highlands spüren lassen. Höhepunkt des Abends war das dramatisch melodische Lied von "Hearts Of Olden Glory", im Chor mit den über 50 Gästen gesungen. Auf der Bühne gaben Michael Blasberg (E-Gitarre) und als einziges Gründungsmitglied Ronald Tigges (Mundharmonika) musikalischen Gastgeschenke ab. Als Überraschung trat nach der ersten Pause die Stepptanzgruppe der Ballettschule Stefanie Feldmann auf. Alexandra Happ intonierte dazu "irische Mundmusik": Rhythmisch werden wohlklingende Silben aneinandergereiht, die fremdartige, aber tanzbare Klänge erzeugen. Das schönste Geburtstagsgeschenk machen sich die Musiker von Zinnober selbst: Am 20. Oktober treten sie mit der schottischen Gruppe Clanadonia bei der keltischen Nacht in Olsberg-Wiemeringhausen vor über 1000 Zuschauer auf. Ein Traum bleibt für sie bis zum 25. Geburtstag: Einmal möchten sie mit Runrig, der wohl berühmtesten Celtic-Rock-Band, gemeinsam auf der Bühne stehen.


Westfälisches Volksblatt, 30.01.2007

Folk-in: ein musikalisches Wechselbad der Gefühle
Mal traurig mal heiter, aber immer ein schöner Abend

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Selbst wenn sich der Winter rar macht - Kaminfeuer-Atmosphäre und Gemütlichkeit sind trotzdem das richtige Rezept für einen erfolgreichen "Folk in"-Abend im Ackerbürgerhaus. Davon konnten sich wieder rund 150 Besucher überzeugen.
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Das Kontrastprogramm bildete die Gruppe "Zinnober" aus Soest, die sich auf traditionellen schottischen und irischen Folk spezialisiert hat. Die Musiker boten ein Programm, das mit vielen Balladen und gälischen Liedern eher die ruhigen Töne traf. Begleitet von Akkordeon (Theo Steins), Querflöte (Walburga Weber), Gitarre (Peter Mussler) und Trommel (Alexandra Happ) präsentierte die "Paukerband" verklanglichte Geschichten, die teils traurig und melancholisch, teils heiter und lustig anmuteten. Vor allem die Geschichte von Paddy, der den Kampf gegen einen Seilzug mit Schulter-, Arm- und Rippenbrüchen eindeutig verlor, erntete viele Lacher. Aber auch die Seemannsgeschichten und die Erzählungen über die schottischen und irischen Landschaften entführten die Gäste, die es sich bei Zwiebelkuchen, herzhaften Knackern und Salzgebäck gemütlich gemacht hatten, in die oft mystische Welt der Inseln. Ganz im Sinne der Freundschaft rief die abschließende Jam-Session noch einmal alle Musiker aufs Parkett und mit dem schmissigen "What shall we do with the drunken sailor?" fand der Abend einen schwungvollen Abschluss.


Westfälischer Anzeiger, 23.01.2007

Schottische Zungenbrecher
"Songs from Scotland and Ireland" - Zinnober bot solide Mischung


90 Freunde keltisch-gälischer Musik kamen zur Sonntagsmusik in Alte Mühle Nach Meer klang es in der Alten Mühle am Sonntagnachmittag, nach grünen Hügeln, wolligen Schafen, frischem Guinness und schroffem Hochland. Kurz gesagt, die rund 90 Freunde von keltisch-gälischen Tönen kamen bei der Sonntagsmusik der Gemeinde voll auf ihre Kosten. Tatsächlich lebt die Gruppe Zinnober zwar im Nachbarkreis Soest, doch zumindest das Herz von Alexandra Happ schlägt eindeutig für die beiden Länder im Nordwesten Europas. Seit einigen Jahren nimmt die Sängerin der vierköpfigen Band regelmäßig Unterricht in gälischem Gesang und Sprache, und auch das kehlige Schottisch beherrscht die Soesterin ganz offensichtlich. Gerne bewies sie ihr Können am Wochenende in dem Programm "Songs from Scotland and Ireland" ihrem Publikum in Bönen. Dazu hatte die Soesterin die passende Stimme für die wehmütigen Liebesballaden, gesungenen Geschichten, rhythmischen Arbeiterlieder uns die zungenbrecherischen Mundstücke mitgebracht, die gut zwei Stunden in der Alten Mühle erklangen. Begleitet wurde die Vokalistin von den kräftigen Gitarrenklängen Peter Musslers, der sich außerdem an einem witzigen Gesangsduett im breitesten Hochlandschottisch mit Alexandra Happ beteiligte, von Theo Stens am Keyboard, am Akkordeon oder verschiedenen Schlaginstrumenten sowie von Walburga Weber, die ihren Querflöten nicht nur die typisch sehnsüchtigen Klänge entlockte, sondern selbst hier und da ihre Singstimme gekonnt mit zum Einsatz brachte. So zeigte die Gruppe eine solide Mischung azs traditionellen Weisen, zeitgenössischen Stücken und flotter Musik auf der Bühne im Kulturzentrum, die bei den Konzertbesuchern gut ankam. Musik von Zinnober gibt es bereits seit 20 Jahren. Die aktuelle Besetzung existiert allerdings erst seit gut einem Jahr. Die Sängerin steckte schließlich auch ihre Bandkollegen mit ihrer Leidenschaft für die gälische Musik an.


Presseberichte vor 2007